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Die Vision

Die Vision ist es, den Jugendlichen das betreute Wohnen und Arbeiten zu ermöglichen und dies in einem kleinen, familiären Umfeld. Es soll nicht darum gehen, möglichst viele Jugendliche möglichst schnell durch den Betreuungszyklus durchzuschleusen, sondern darum, im kleinen Rahmen ein Umfeld zu schaffen, in welchem die bis zu sechs Jugendlichen ihren individuellen Weg aus der schwierigen Lebenssituation hinaus finden können.

Zudem verfolgt die BWA das Ziel, die Jugendlichen familiär, ausbildungstechnisch und beruflich neu zu integrieren, allerdings soll diese Neuausrichtung auf individuell erarbeiteten Erkenntnissen und Lösungsstrategien basieren, die dem Jugendlichen über viele Jahre als Orientierungspunkte dienen können.

 

Das Leitbild

Arbeit und Beruf haben unter anderem deshalb einen zentralen Stellenwert, weil sie die Grundlage für ein unabhängiges Leben sind.

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht deshalb die positive Entwicklung der Haltung, zu Arbeit und Beruf  und somit auch die Ausbildungs- und Berufsintegration der Jugendlichen. Um den Integrationsprozess adäquat begleiten zu können, entsprechen unsere Konzepte und Methoden den aktuellen Fachstandards und sind unabhängig von jeglicher religiöser Zugehörigkeit.

 

In den neu entstandenen Räumlichkeiten erhalten die Jugendlichen ein vorübergehendes Zuhause, in welchem sie sich wohlfühlen und stabilisieren können, und somit die Grundlage für ihre berufliche und soziale Entwicklung geschaffen wird. Da wir die familiäre, gesellschaftliche und berufliche Integration all unserer Jugendlichen anstreben, unterstützen wir sie durch die lebenspraktische Ausrichtung des Betriebes und durch das familiäre Umfeld auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

 

Wir orientieren uns an verschiedenen pädagogischen Ansätzen und versuchen der individuellen Disposition jedes Jugendlichen mit den passenden Massnahmen zu begegnen, um die definierten Lern- und Verhaltensziele zu erreichen. Ein zentraler pädagogischer Ansatz ist das lösungs- und ressourcenorientierte Modell. Innerhalb des betrieblichen und familiären Rahmens der BWA sollen die Jugendlichen ihre Probleme selber reflektieren und eigenständig Lösungsansätze erarbeiten. Natürlich stehen wir ihnen während dieses Prozesses beratend zur Seite.

 

Der bereits erwähnte betriebliche und familiäre Rahmen limitiert natürlich den Freiraum der Jugendlichen und zwingt sie deshalb, sich innerhalb dieses Rahmens zu reflektieren, zu positionieren und zu agieren, so wie dies auch in ihrem zukünftigen beruflichen und gesellschaftlichen Alltag der Fall sein wird.

 

 

Qualität und Aufsicht

Wir verstehen uns als eine lernende Organisation. Wir  stehen in einem gemeinsamen Entwicklungs- und Lernprozess. In Teamsitzungen und regelmässigen Team und- Einzelsupervisionen reflektieren wir unsere Arbeit und unser Handeln stets.

Wir nutzen unseren betrieblichen Alltag als ständige Lernmöglichkeit, er ist der reale Ort des Reflektierens und des Handelns.

 

Die BWA hat die kantonale Heimbewilligung des Kantons Schaffhausen. Dementsprechend werden alle Konzepte, Dokumentationen und Prozesse betreffend der Betreuung und Unterbringung der Jugendlichen durch die kantonale Heimaufsicht kontrolliert und abgenommen.

Durch die IVSE Anerkennung der BWA ist auch die Betreuung von Jugendlichen „mit speziellen Betreuungs- und Förderungsbedürfnissen in sozialen Einrichtungen ausserhalb ihres Wohnkantons“ möglich.

Unsere Arbeit entspricht den Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben von Behörden und politischen Gremien sowie den aktuellsten Qualitätsstandards und Empfehlungen von Fachverbänden. (Quality4Children usw.)